Hollerhof

schwules Hofprojekt
in Oberhavel



Häsener Straße 5
16792 Zehdenick

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13. April 2013: Hofcafé

Dass man ein Gefühl bekommt, es fehlt einem was, ist selten. Nur in Bezug auf den Hollerhof ist es so.
Wie war ich glücklich und froh dass ich es einrichten konnte, rauszufahren, um den Hof, die dortige Stimmung und das Hofcafé zu genießen.

Und diesmal kam sogar mein Mann mit. Da ich letztes Mal nicht dabei sein konnte, hatte ich mir eine besondere Torte ausgedacht: Eine Ananas-Basilikum Torte. Ungewöhnlich, aber lecker. Zumindest stieß sie auf soviel Interesse, dass die anderen Kerle sie auch probieren wollten. Und so war auch diese recht schnell bis auf zwei Stücke zusammengeschrumpft. Und die beiden wurden von zwei Nachzüglern verspeist. Für mich ein toller Erfolg, zumal die Torte nicht leicht in der Herstellung war. Nun möchte aber auch erwähnen, dass auch andere Kuchen ihren Weg in unsere Mägen fanden. Ob Obststreusel, Quark, kalter Hund, Apfelbaiser, egal was - es schmeckte wieder allen. Dazu die tolle Stimmung und das Wetter. All dies weckte doch recht schnell die Lebendigkeit in uns. Bei den einen führte es zu einem Spaziergang, andere tobten sich mit der Kamera aus oder kümmerten sich um die Küche. Hier muss ich auch mal ein riesiges Dankeschön an den Freund von Wolfgang loswerden. Andrej hatte seine Kamera dabei. Und da diese ein besseres Modell als meine ist, kam er bereitwillig meiner Bitte nach, viele schöne Fotos zu machen: Schaut einfach mal in die Fotogalerie. Dort findet Ihr seine und auch meine Pics.
Ob die ersten Frühlingsboten, der Kater Otto, der Kuchen, das Aufeinandertreffen der Kerle oder sonstige Schnappschüsse, die sind richtig gut gelungen. Also, Danke an Andrej an dieser Stelle!

Nicht zu vergessen: ein Dank an unsere „Küchenfeenriche“ Wolfgang und Achim. Diese zauberten eine Möhrensuppe - einfach göttlich. Ja es hat allen gemundet, soweit ich das beobachten konnte. Leider blieb von dem tollen Kuchen und der Suppe einiges übrig, da wir nur circa 20 Personen waren, aber zum Glück gibt es Gefriertruhen. Und das Wissen, das einige mehr hätten verköstigt werden können.

Als Höhepunkt, so empfand ich das, bereitete die gute Seele Bert uns ein schönes Frühlingsfeuer. Oh, wie wohl war uns im Scheine der Flammen. Wie nah man sich da kam. Und ob das noch nicht gereicht hätte, gab es die Verbrennung einer Bank. Ja, auch symbolisch zu verstehen. Die Flammen loderten lang, mit dem Feuer ging der Tag zur Neige und auch die Männer entschwanden.

Nun Leute, dann kommt wieder raus auf dem Hollerhof. Er braucht Eure Hilfe! Bei den Arbeiten, die im Frühling so anstehen, in der Küche, auch beim Kuchen und kleinen Abendmahl. Kommt ´raus und schaut, wie sich der Hof entwickelt, was die Menschen bewegt und erfahrt hautnah, was in nächster Zeit ansteht.

Auf ein Wiedersehen: entweder bei einem Arbeitseinsatz, bei Kaffee und Kuchen oder einfach beim Relaxen!

Eurer Hanuk

PS: Der nächste Höhepunkt steht auch schon an - am 27. April 2013 finden die Pflanzenbörse und der Tag der offenen Tür statt. Ihr seid dabei!? ;-)