Hollerhof

schwules Hofprojekt
in Oberhavel



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9. Februar 2013: Mitgliederversammlung und Hofcafé

Was soll man zu diesem Ereignis sagen? Erstmal hat das Wetter nicht so recht gewußt, was es wollte.
Dadurch bedingt wussten wir echt nicht einzuschätzen, wieviele kommen würden. Da trotz des bescheidenen Wetters im Januar sehr viele kamen (35 Personen), gingen wir auch wieder so von 25 bis 30 Männern bei der Organisation und der Vorbereitung aus.
Und diesmal musste wirklich mehr als sonst getan werden. Hier mal einen kleinen Einblick: Räume vorbereiten / Holz für den Kamin bereithalten / Gulasch kochen / Kartoffelsalat herrichten / Kuchen backen / eigene Vorbereitungen / Vereinssitzung vorbereiten / Kater Paul verwöhnen und und und.

Zum Glück waren Wolfgang, Achim und Hanuk (die drei Engel von Bert) schon am Donnerstag angereist und konnten so auch alles gut schaffen. Nebenher gab es für die drei noch einen Arbeitseinsatz. Das Holz musste von hinten nach vorn in den Holzschuppen verbracht werden. Damit es bis zur nächste Saison trocken ist. Uff, war das eine Ackerei. Wir haben aber eine Menge geschafft. Ihr könnt Euch einen Eindruck davon machen: Schaut einfach mal in den Schuppen, gleich am Eingang links die Ecke: voll bis zum Anschlag! Na, da kann der nächste Winter kommen ...
Nachdem alles vorbereitet war, konnte der Sonnabend kommen.
Zuerst um 11:00 Uhr die Mitgliederversammlung.
Diese ging doch diesmal recht lang, da einige Dinge mehr geklärt und abgesprochen werden mussten. So wurde auch der neue Vorstand gewählt, der Finanzbericht stand an und auch die Webseite war ein Thema.
Ob der ganzen geistigen Arbeit, konnten sich die Vereinsmitglieder hinterher bei Gulasch, Rotkraut und Nudeln (was für eine Zusammenstellung.... :-)) stärken.

Dann kam der große Moment: Es war ja auch noch Faschingszeit. Warum dann nicht Pfannkuchen backen?! Neben allen den anderen leckeren Kuchen. Das war auch das erste Mal, dass so etwas auf dem Hollerhof stattfand. Und was für eine Aktion! Morgens den Teig angesetzt, dann durften die Teiglinge wie in einer Bäckerei auf einem langen Brett aufgehen und um 14:00 kamen die in die Scheune zum Ausbacken. Was für ein Erlebnis, was für eine Gaudi. Ein Haufen Arbeit, aber Spaß hat es gemacht. 60 Pfannkuchen wurden gebacken - leider fanden sie nicht alle den Weg in die Münder der Hofcafé-Liebhaber, da nur 15 bis 18 Männer im Laufe des Nachmittags kamen. Denen, die da waren, hat es wie immer geschmeckt: egal ob Pfann- oder die Blechkuchen, die Torten oder der kalte Hund. Es war warm, gemütlich und anregende Gespräche zwischen den Kerlen gab es auch zur Genüge.

Als Höhepunkt gab es um 19:00 Uhr für alle, die noch da waren, herrlich köstlichen Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen. Mein Gott, hat sich Achim bei der Würzmischung für den Salat ins Zeug gelegt. Er musste ja auch eine Menge Gurken und Zwiebeln schneiden (ob er dabei heulte...? ;-)). Hanuk tat seinen Teil und pellte so mal eben 10 kg Kartoffeln. Wolfgang nahm sich in der Zeit das Fleisch vor und zauberte einen herrlichen Gulasch daraus. Das alles bereiteten wir natürlich schon am Donnerstag und Freitag vor, damit alles schön durchziehen konnte. Ihr wisst ja: Gewisse Dinge brauchen Ihre Zeit, damit sie (noch besser) schmecken.

Ja und nebenbei wollte Otto, der Hofkater, noch seine Streichel- und Verwöhneinheiten. Warum auch nicht?! So knuddelig und lieb wie er ist. Er ist ein wirklicher Sonnenschein und Wonneproppen auf dem Hof. Wenn er damit mal nicht so manch Anderem die Show stiehlt... ;o) Aber was soll´s: den muss man einfach mögen. Deshalb auch von ihm wieder einige Bilder.

Wir hoffen, Ihr kommt mal vorbei. Lasst es Euch gutgehen, findet nette Gesprächspartner und vielleicht ist ja auch der Eine oder Andere dabei, der uns auf dem Hof oder in der Küche hilft. Ihr wisst ja: Viele Hände schaffen ein schnelles Ende.

Damit verabschiede ich mich und verbleibe
bis zum nächsten Hofcafé am 09. März 2013
Hanuk

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